Langfristig und nachhaltig deutlich überlegen

Freie kreative Bauten und eine nie gekannte Beständigkeit im Betonbau, das spricht für nicht-metallische Bewehrungen von solidian im Bereich Ingenieur- und Brückenbau. Unschöne Betonabplatzungen und Schäden durch Korrosion gehören mit solidian bald der Vergangenheit an. Mit den Brückenbauten in Albstadt-Lautlingen und Albstadt-Ebingen konnte solidian eindrucksvoll beweisen, dass die Dauerhaftigkeit von Bauten durch Carbonbeton extrem verbessert werden kann. Brücken sind in der Regel stark durch Chloride (Tausalze) beansprucht, was der Hauptgrund für die immensen Korrosionsschäden heutiger Stahlbetonbrücken bzw. Spannbetonbrücken ausmacht. Nicht-metallische Bewehrungen schaffen hier Lösungen, die Folgekosten durch Instandsetzung senken und Bauwerke auch bei hoher Belastung deutlich langlebiger machen.

Carbonbeton bietet im Bereich Ingenieur- und Brückenbau vielfältige Einsatzmöglichkeiten, wie z.B.

  • Leichte und dauerhafte Brückenkonstruktionen

  • Bauwerke mit hohen Chloriteinwirkungen

  • Wasserundurchlässige Betonbauteile (WU-Beton)

  • Tunnelbau

  • Tiefbau

  • Dünne leichte Betonrohre/Kanalrohre

  • Pumpensümpfe (Fertigteil)


 

Autobrücken in Albstadt aus Carbonbeton

Der entscheidende Schritt zur Demonstration der herausragenden Eigenschaften des neuen Verbundwerkstoffes Carbon ist realisiert: Die bisher einzigartige und zukunftsweisende Verwirklichung der beiden ersten Straßenbrücken in Albstadt Margrethausen und Peffingen aus Carbonbeton wurde mit Carbonbewehrungen von solidian umgesetzt.

In den letzten Jahren wurde Carbonbeton vor allem für selbsttragende Bauteile mit einfachem Tragverhalten eingesetzt. Die beiden Straßenbrücken, die gemeinsam von den Partnern solidian, Max Bögl, Knippers Helbig, Stotz Bau und dem Institut für Massivbau der RWTH Aachen realisiert und von der Stadt Albstadt finanziert wurden, beweisen eindrucksvoll, dass dieser Werkstoff auch für Bauwerke mit hohen Anforderungen an die Tragfähigkeit sinnvoll eingesetzt werden kann. Die extrem wirtschaftlichen und umweltfreundlichen Brückenkonstruktionen nutzen alle Vorteile der verwendeten Baumaterialen. Sie stellen einen wichtigen Meilenstein für die Anwendung von Carbonbeton dar.

 

 

A-Margrethausen

A-Pfeffingen

Fertigstellung:

2016

2017

Gesamtlänge:

6,50 m

10,50 m

Fahrbahnbreite:

5,70 m

3,70 m

Fahrbahndicke:

14 cm

14 cm

Zulässige Gesamtlast:

24 t

40 t

Verwendetes Material:

solidian GRID Q-95/95-CCE-38

solidian GRID Q-95/95-CCE-38


 

Neue Fuß- und Radwegbrücke für Ottenhöfen

Die Erweiterung des Radwegs im Achertal ist nun fast vollendet. Im Rahmen des „Radweg-Projekts“, zwischen den Gemeinden Ottenhöfen und Seebach, wurde die ursprüngliche Brücke über die Acher erneuert. Das Hauptaugenmerk der Brücke findet sich in den 10 cm starken Carbonbetonplatten, welche auf einer Stahl-Unterkonstruktion aufliegen. Aufgrund des innovativen Bewehrungsmaterials „Carbon“ konnte auf eine Beschichtung verzichtet werden. Die Carbonbetonplatten sind direkt befahrbar und haben eine Nutzlast für Fahrzeuge bis 16 t.

Hierin lag auch die ursprüngliche Herausforderung. Die hohen Radlasten waren „das Aus“ für den anfangs geplanten GFK-Bohlenbelag. Unter der Prämisse, dass der Überbau nach wie vor schlank und leicht werden sollte, fand das solidian GRID Q142/142-CCE-38 Verwendung (CFK-Bewehrung solidian). Durch die berücksichtigte Nutzlast von 16 t kann die Brücke im Winter durch Räumfahrzeuge befahren und in Notfällen als Ausweichstraße zwischen Ottenhöfen und Seebach genutzt werden.

Das Planungsbüro sowie der Bauherr sind vom innovativen Baustoff Carbonbeton überzeugt. Neben der Schlankheit dieser Ausführung profitiert der Kunde  vor allem von geringsten Instandhaltungskosten. Für die Carbonbetonplatten wurde eine Zulassung im Einzelfall (ZiE) erwirkt. Das Team von solidian stand dem Kunden dabei begleitend beratend zur Seite.

Fertigstellung:

06.2019

Gesamtlänge:

14 m

Breite:

3,00 m

Fahrbahndicke:

100 mm

Nutzlast:

16 t

Material:

solidian GRID Q142/142-CCE-38

 


 

Die weltweit ersten integralen Holzbrücken mit Textilbeton als Brückenbelag

Für die diesjährige Landesgartenschau wurden in den baden-württembergischen Gemeinden Weinstadt und Urbach drei neue Fuß- und Radwegbrücken fertig gestellt. Das Besondere ist die Materialkombination aus Holz und Carbonbeton. Bei der Planung dieser innovativen Brückenkonstruktionen setzte sich einmal mehr der zukunftsweisende Brückenbelag Carbonbeton mit seinen zahlreichen Vorteilen durch. Für das Planungsbüro Knippers Helbig waren vor allem die Schlankheit und die hohe Tragfähigkeit der Elemente aus Carbonbeton ausschlaggebend. Die filigrane Form der lediglich 70 mm starken Brückenplatten konnte erst in dieser Weise erreicht werden. Neben der Funktion der Abdichtungsebene bieten die Brückenbelagsplatten eine dauerhafte Überdachung des Holztragwerks und verlängern dadurch die Lebensdauer der Brücken maßgeblich. Die hohe Oberflächenqualität der Betonflächen kommt dabei einem Architekturbeton gleich.

Während des gesamten Bauvorhabens konnte das solidian Team durch umfassendes Know-how das Projektteam unterstützen. Solidian begleitete das Ingenieurbüro erfolgreich durch das Verfahren der Erwirkung einer Zulassung im Einzelfall (ZiE) und stand bei allen behördlichen Fragen zur Verfügung.

 

Fertigstellung:

 

05.2019

 

05.2019

Gesamtlänge: 

 

Weinstadt & Urbach 38,20 m

 

Weinstadt 21,50 m

Breite:

 

3,20 m

 

3,20 m

Fahrbahndicke: 

 

70 mm

 

70 mm

Material: 

 

solidian GRID Q95/95-CCE-38

 

solidian GRID Q95/95-CCE-38

 


 

Brücke Albstadt-Lautlingen

Die nicht mehr sanierungsfähige Stahlbetonbrücke wurde im April 2007 aus Sicherheitsgründen abgerissen. Diese verbindet das Stauffenbergschloss mit der Schule und überspannt eine viel befahrene Straße. Die Brücke ist als Rad- und Fußweg konzipiert und besteht aus sechs Feldern mit Feldweiten von bis zu 17,20 m. Beim Herstellen der Einzelfelder wurde die Oberfläche abgezogen und sandgestrahlt. Dies ergab eine rutschhemmende Fläche heller Natur. Es handelt sich derzeit um das weltweit längste Bauwerk in Textilbetonausführung. Das fertige Produkt überzeugte nicht nur die Stadt Albstadt, sondern führte auch im Groz-Beckert-Konzern zur Gründung der Tochterfirma solidian.

Gesamtlänge:

96,75 m

Breite:

3,20 m

Fahrbreite:

2,80 m

Geländerhöhe:

1,20 m

Krümmungsradius:

Konstant 112,50 m

 


 

Brücke Albstadt-Ebingen

Es handelt sich um die weltweit erste reine Carbonbetonbrücke, d.h. die Brücke ist ausschließlich mit Carbonbewehrungen bewehrt und kommt ohne Betonstahlbewehrungen und Stahl-Vorspannungen aus. Ausführung als Textilbetontrogbrücke. Die Brücke wird von Fußgängern und Radfahrern genutzt und kann auch mit einem 10 to Räum- und Streufahrzeug befahren werden. Mit einer lichten Breite von 2,8 m sowie einer Länge von 15,55 m kann die Brücke direkt begangen werden; d.h. es wird kein Belag angeordnet. Die Betonoberfläche ist rutschhemmend und rolatorgeeignet. Der Frostwiderstand wird durch ein Gutachten nachgewiesen.

Die Entwässerung der Brücke wird durch eine Neigung von 1,80% gewährleistet.

Die Ansicht des Brückengeländers wurde von der Stadt Albstadt vorgegeben, die Verankerung in den dünnen Betonbauteilen wurde experimentell nachgewiesen.

 

Gesamtlänge:

15 m

Fahrbahndicke:

9 cm

Brüstungsstärke:

7 cm

Breite:

2,94 m

Lichte Breite:

2,80 m

Geländerhöhe:

1,20 m

 
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