Textilbeton

Textilbeton ist der Baustoff der Zukunft

Textilbeton auf der Grundlage korrosionsbeständiger Bewehrungen aus alkali-resistenten (AR-)Glasfasern oder Carbon ist dem klassischen Stahlbeton wirtschaftlich und funktional deutlich überlegen. Dank ihrer hervorragenden Materialeigenschaften wie vor allem Korrossionsfreiheit, aber auch Leichtigkeit und Flexibilität haben textile Gelege Einzug in den modernen Betonbau gehalten, diese werden die gestalterischen Möglichkeiten für Architekten, Ingenieure und Fertigteilhersteller massiv verändern und erweitern. Mit diesem technologischen Wandel geht der Betonbau zukünftig völlig neue Wege, die bereits heute die Branche sichtbar und nachhaltig verändern.
 
Korrosionsschäden im Betonstahl und die damit verbundenen hohen Kosten bei Sanierung und Instandhaltung werden durch die Entwicklung von Textilbeton der Vergangenheit angehören. Betonbauteile werden dünner, filigraner und leistungsfähiger aufgrund der hohen Zugfestigkeiten, die weit über 3.000 N/mm² liegen können, und findet so eine Fülle neuer Einsatzfelder im Bereich Bau, Außengestaltung und Einrichtung. Nicht zuletzt wird Betonbau mit Textilbeton günstiger und attraktiver.
 

Vorteile von Textiler Bewehrung und dem Bauen mit Textilbeton:

  • Keine Korrosionsschäden
  • Dauerhafte Betonbauteile
  • Fünf- bis sechsmal höhere Festigkeiten im Vergleich zu konventionellem Betonstahl
  • Minimierte Betondeckungen für dünne, schlanke und leichtere Konstruktionen
  • Mehr vermietbare Gebäudenutzfläche aufgrund von bis zu 80 % dünneren Fassadenkonstruktionen
 
  • Geringe Transportkosten bei Fertigteilen
  • Leichterer Einbau der Bewehrung
  • Besondere Eignung für Bauteile, die hoher Chloridbeanspruchung ausgesetzt sind (z. B. Brücken, Parkhäuser, maritime Bauwerke)
 

Bereits seit Mitte der 1990er Jahre arbeiten Hochschulen und Forschungsgemeinschaften an der Entwicklung alternativer Bewehrungsmaterialien für den Betonbau, und bereits früh wurde das enorme Zukunftspotential von Textilbeton erkannt. Gemeinsam mit Industriepartnern wurde der Weg in den Markt geebnet und der Transfer der Grundlagenforschung in konkrete Produktlösungen nahm immer weiter Gestalt an. solidian, mit Sitz in Albstadt, eines der führenden Zentren der Textiltechnologie und -forschung in Deutschland, hat zu dieser Entwicklung bereits früh aktiv beigetragen und konnte aus ersten vielversprechenden Pilotprojekten marktfähige Produkte entwickeln, die heute in unterschiedlichen Bereichen der Bauwirtschaft erfolgreich eingesetzt werden.
 
Da derzeit noch keine Normen für Textilbeton bestehen, treibt solidian die Technologie durch eigene allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen (abZ) voran, beispielsweise für Sandwichwände, Fertiggaragen und Fuß- und Radwegbrücken (zur Zeit in Bearbeitung). Zudem existiert seit August 2015 eine abZ für wasserundurchlässige Betonbauteile, bei der die Rissbreitenbeschränkung durch eine Carbonbewehrung von solidian sichergestellt ist. Technologisch verbindet solidian das Know-how aus optimalem Fasermaterial, Tränkung und Formung, so dass sämtliche kunden- oder projektspezifischen Anforderungen an Form und Stabilität in den Produkteigenschaften umgesetzt werden können.
 
 
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